Eine Uhr misst den Puls mit Licht am Handgelenk. Beim Gehen mit Stöcken bewegt sich die Hand ständig und hält einen Stock. Wie genau ist das?
Was die Studie gemacht hat
Koreanische Autoren verglichen 2021 bei 15 jungen Männern (Durchschnittsalter 23,7 Jahre) beim normalen Gehen und beim Nordic Walking drei Pulsmessungen: ein 12-Kanal-EKG als Referenz, einen Brustgurt (Polar H7, misst das EKG) und einen optischen Sensor am Handgelenk (Fitbit Charge 2).
Ergebnisse
- Der Brustgurt stimmte sehr gut mit dem EKG überein (Übereinstimmungskoeffizient 0,96), der Handgelenkssensor schlechter (0,84).
- Beim Brustgurt unterschied sich die Abweichung zwischen normalem Gehen und Nordic Walking nicht deutlich.
- Beim Handgelenkssensor war die durchschnittliche Abweichung beim Nordic Walking größer: 6,60 Schläge pro Minute gegenüber 3,68 beim normalen Gehen.
Wie man das liest
Die Studie ist klein, wurde im Labor durchgeführt, mit nur jungen Männern und zwei bestimmten Geräten. Es ist kein Markenranking, und bei anderen Modellen kann das Ergebnis anders aussehen. Die Autoren folgern, dass EKG-basierte Gurte beim Nordic Walking besser sein können als optische Sensoren, während beim normalen Gehen beide Arten ausreichen.
Was daraus folgt
Wenn dir ein genauer Puls wichtig ist, etwa bei Herzproblemen, ist ein Brustgurt die bessere Wahl. Für entspanntes normales Gehen genügen eine Uhr oder der Sprechtest.
Quellen
Text: Kompas.



Diskutiere mit
Kommentieren können angemeldete Mitglieder. Anmelden oder kostenlos ein Konto anlegen.